Schützen Sie Ihre Familie

Auch wenn die Zecke noch so klein und der Zeckenstick schmerzlos ist. Harmlos ist ein Zeckenstich noch lange nicht.

Kopfschmerzen, hohes Fieber, bleibende Spätschäden – das können die schlimmen Folgen eines Zeckenstiches sein. Und dabei denken wir mal daran, wie sich diese Krankheiten bei Kinder auswirken können.

Zecken übertragen durch den Zeckenstich solche Viren, die zur gefährlichen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) führen können, und die Borreliose veruraschenden Bakterien. Gegen beide Krankheiten ist die Medizin teilweise gerüstet: Bei der FSME helfen keine Medikamente, wenn die Krankheit erst einmal ausgebrochen ist. Dafür können Sie mit einem Impfschutz dafür sorgen, einen Ausbruch zu vermeiden. Die Borreliose macht das umgekehrt: sie kann gut mit Antibiotika behandelt werden. Einen zugelassenen Impfstoff gibt es aber bisher nicht. Vor allem für Menschen, die in einem FSME-Risikogebiet leben, ist besondere Vorsicht geboten. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt Bewohnern sowie Reisenden in Risikogebiete, die FSME-Impfung.

Eine Borreliose (Lyme-Borreliose) entwickelt sich langsam und durchläuft verschiedene Stadien. Eine frühzeitige Behandlung mit Antibiotika ist wichtig, um spätere Komplikationen zu vermeiden. Bei der Borreliose hat man dennoch eine kleine Schonzeit, wenn die Zecke schon zugestochen hat: Der Erreger braucht mindestens 12 Stunden, um in den menschlichen Organismus übertragen zu werden. Wird eine Zecke schnell wieder entfernt, besteht daher ein guter Schutz.

ZECKstick geht noch einen Schritt weiter:

Nachdem die Zecke erfolgreich entfernt wurde, wird sie zusammen mit dem Stick in die Aufbewahrungshülse geschraubt. Zur weiteren Untersuchung, ob die Zecke selbst infiziert war, ist nun der saubere Transport zu einem Labor gewährleistet.

Zeckenschutz für Kinder

Aufgrund Ihres Bewegungsdranges haben Kinder eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit von Zecken gestochen zu werden. Eine stärkere Gefährung, weil der kindliche Organismus vielleicht anfälliger ist, an FSME oder Borreliose zu erkranken, besteht aber nicht. Kinder durchstreifen gern sommerliche Wiesen und Wälder, klettern auf Bäume und lassen sich ins hohe Gras fallen. Auch „zeckenfreie“ Spielplätze wird es nicht geben, wenn diese naturnah angelegt sind.

Es ist somit nicht überraschend, dass laut Robert Koch-Institut, relativ viele Kinder Borrelien-Antikörper im Blut haben. Sie wurden also mindestens einmal im Leben von einer infizierten Zecke gestochen – auch wenn die Krankheit nicht immer ausbricht.

Wichtig zu wissen: eine FSME verläuft bei Kindern meist milder als bei Erwachsenen. Rund zwei Drittel der erwachsenen FSME-Patienten müssen im Krankenhaus behandelt werden. Hingegen muss nur jedes zweite Kind ins Krankenhaus. Ein spezieller Kinderimpfstoff schützte gegen FSME und ist gut verträglich. Fragen Sie hierzu Ihren Hausarzt oder Kinderarzt.

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